Teil 2: Was wir aus Battles über Hunde lernen könne und wie sich das auf die Haltung im Hundetraining auswirken kann

„Was hat Hundetraining mit Haltung zu tun? In diesem Northern Battle zeige ich, wie sich Haltung im Training ausdrückt.“
„Battle ist keine Aggression. Es ist ein Austausch von Energie, Spannung sowie Haltung im Hundetraining. Und genau das sehe ich dann im Hundetraining mit Haltung.“
Wenn zwei Rapper sich battlen, geht es nicht darum, sich zu zerstören. Es geht um Spüren, Reagieren, Abgrenzen und Behaupten. Wer schwach einsteigt, wird überhört. Wer nur provoziert, verliert die Crowd. Wer den Takt nicht trifft, wird nicht verstanden.
Kommunikation ist Bewegung. Energiefluss. Klarheit.
Hundetraining mit Haltung bedeutet: Den Takt finden – auch in Konflikten. Ein guter Battle hat Respekt, aber keine Weichzeichner. Genau wie eine gesunde Mensch-Hund-Beziehung:
Nicht alles ist Harmonie. Aber alles ist Beziehung.
Ein Hund muss dich nicht mögen. Er muss dich verstehen.
In meinen Battles verarbeite ich genau das. Die Energie, die entsteht, wenn Mensch und Hund sich nicht zuhören. Wenn Erwartungen nicht klar sind. Wenn der Takt fehlt.
Und manchmal, ganz ehrlich?
Dann battelt nicht der Hund gegen den Halter. Sondern der Halter mit sich selbst.
Northern Battle ist kein Rap-Format. Es ist Trainingsrealität in Zeilenform.



